FVNN e.V.

Förderverein zur Unterstützung eines geordneten & zielorientierten Trainings- und Wettkampfbetriebes junger niedersächsischer Nachwuchssegler, die sich als Zielstellung gesetzt haben, in ihren jeweiligen Bootsklassen national und international erfolgreich zu segeln.

Aktuelle Erfolge der FVNN Segler

Team Holste 3. bei der Deutschen 29er

Leonie Meyer und Hannah Schmitz 6. bei der Deutschen 29er

Leonie Meyer und Hannah Schmitz Mitglied im Sailing Team Germany

Anton und Paul Meyer 1. bei der Deutschen Teeny
Finja und Laurisa Priese 2. bei der Deutschen Teeny
Matthias Lukosch 2. bei der Deutschen Teeny in der U 14 Wertung

Eike Lauszus 11. bei der Deutschen Teeny

Gesa Bornemann 12. bei der Opti Deutschen

29er, Optimist, Regatta, Teeny, international, national | Kommentar schreiben

Das erste Jahr im 420er

Der Umstieg ist schwer.

VomTeeny, einem Zweihand Jüngstenboot, in den 420er. Im letzten Jahr segelten Marcel Rosin (Steuermann) und Simon Spohr (Vorschoter) in den TOP FIFE der deutschen Rangliste. Erfolge stellten sich schnell ein. Auf den International Youth Championship während der Travemünder Woche ersegelten sie nach 12 Wettfahrten Rang 5, belegten Rang 1 bei der Niedersachsenmeisterschaft, eroberten Rang 5 in der Hall of Fame der Teenysegler und weitere Erfolge blieben nicht aus. Der Umstieg in eine weiterführende Bootsklasse war jedoch altersbedingt vorprogrammiert.

Das Motto von Marcel und Simon lautet “segeln, wann immer was geht“.

Das neue Boot, ein 420er, wurde vom Segler-Verein Großenheidorn gestellt, dem beide Jugendsegler angehören.

Der Winter wurde für Taktikschulung genutzt und leichtes Kraft- und Konditionstraining absolviert. Ziele für die neue Saison wurden gesteckt

Oberstes Ziel war die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft der 420er. Das neue Boot, die Größe der Starterfelder, rauere Sitten, daran musste man sich erst gewöhnen. Auch der Wind war ein anderer. Es wurde auch bei 5 und 6 Beaufort, manchmal auch mehr gesegelt, das sind immerhin Windgeschwindigkeiten von 29 bis 61 km pro Stunde.

An sofortige Regattaplatzierungen unter den Top10, wie im Teenyjahr, war nicht zu denken. Erfahrungen waren zu sammeln und zu auszuwerten. Aber durch viel Wasserarbeit stellten sich kleine Erfolg ein. Die Qualifikation zur deutschen Jugendmeisterschaft wurde geschafft. Die Teilnahme an der Kieler Woche war gesichert. Segeln gegen die internationale Elite des Segelsport aus USA, England, Australien und Singapur. 200 Boote auf einer Regatta. Bisher unbekannte Dimensionen. Die Qualifikationsläufe zur Weltmeisterschaft und Europameisterschaft wurde gesegelt. Ein erster Traum ging in Erfüllung. National wurde Rang 3 auf der Niedersachsenmeisterschaft Süd ersegelt. Bei der im heimischen SVG ausgesegelten Landesmeisterschaft Niedersachsen waren Marcel und Simon viertbeste Niedersachsen. Weitere Regatten wurden im vorderen Drittel beendet.

Die Berufung in den Niedersachenkader der 420er Segler stellte sich auch ein. Kadertraining im nationalen Mekka des Segelsports in Kiel, Schwerin und Warnemünde war die Folge. Keine Woche verging ohne Wasserarbeit auf dem heimischen Steinhuder Meer und kein Wochenende ohne Kadertraining oder Regatta.

Der Segelsport ist ein teurer Sport. Die Ausrüstung, das Segelmaterial, Meldegelder für Regatten, Kadertrainings, Stellplatzgebühren während der Regatten und nicht zu vergessen, das „Futter“ für das Wohnmobil. 6000 km in einem Regattajahr sind ein Minimum.

Ohne professionelle Sponsoren undenkbar. Ohne den Einsatz der Eltern unmachbar.

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Meyer/Schmitz in das Sailing Team Germany berufen!

Zwei Dümmer 29er Teams wurden in der vergangenen Woche in das Sailing Team Germany berufen:
Leonie Meyer (Segelclub Eickhöpen Dümmer) und Hannah Schmitz (Segelclub Dümmer) sowie Patrick Kraatz (Segler Vereinigung Dümmer Lembruch) und Florian Hagen (Segelclub Clarholz).
Dieser tolle Erfolg ist nicht zuletzt auf das regelmäßige Training unter der Leitung von Tim Kirchhoff zurückzuführen, dessen Bruder Fabian in Zukunft die niedersächsische Trainingsgruppe betreuen wird.
Die vier Jugendlichen sind damit Mitglied in der deutschen Segelnationalmannschaft, die erstmals zur Kieler Woche 2010 vorgestellt wird.
Vorausgegangen waren zwei Ausscheidungsregatten in Workum, Nl, und Kiel, in denen die jeweils drei besten deutschen männlichen und weiblichen Teams gesucht wurden.
Die Nominierung erfolgte durch die Klassenvereinigung, die dabei die Leistungen der vergangenen zwei Jahre berücksichtigte. Ganz knapp auf dem vierten Platz landeten die Brüder Holste vom Steinhuder Meer.
Die Aufnahme in die Segelnationalmannschaft führt zu einem sehr intensives Regattaprogramm in den nächsten Wochen. Direkt im Anschluss an die Kieler Woche findet die Europameisterschaft in Spanien statt, wo die Mannschaften ihr Können weiter unter Beweis stellen müssen. Danach geht es dann direkt zur Deutschen Meisterschaft nach Warnemünde. Auch die im Herbst am Ammersee stattfindende Deutsche Jugendmeisterschaft wird als Beurteilungskriterium für den Verbleib in der Nationalmannschaft in der nächsten Saison herangezogen.
Wir werden weiter berichten!

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